Was kommt?

Langer Tag der Stadtnatur

Die Freunde Klein-Venedigs e.V. werden sich auch in diesem Jahr am Langen Tag der #Stadtnatur beteiligen. Hinter den Kulissen wird mächtig gewirbelt, um wieder ein umfangreiches Programm anbieten zu können. Der Termin 17.6. / 18.6.2017 kann schon mal in den Kalender eingetragen werden.

Nähere Infos folgen, wenn das Programm steht.

Was war?

Die nächste Mitgliederversammlung des Freunde Klein-Venedigs e.V. findet am Montag, den 7. November 2016, um 18.30 Uhr bei ProSport statt. Adresse: Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin. Diskutiert und definiert werden u.a. Themenschwerpunkte und entsprechende Aktionen für das Jahr 2017.

Treffen des Vorstandes

Am 6. Februar hat sich der Vereinsvorstand getroffen. Diskutiert wurden jüngste Erkenntnisse über die Planung des Senates und des Bezirksamtes Spandau.  Die Sichtung der offiziellen Unterlagen ergab, dass die Behörden momentan keine Veränderung des aktuellen Status‘ Landschaftsschutzgebiet  planen.  Das ist eine gute Nachricht zum Jahresauftakt. Der Verein wird sich in diesem Sinne weiter aktiv dafür einsetzen, dass Klein-Venedig und die Tiefwerder Wiesen für Menschen wieder  offener und erlebbarer werden.

Mitgliederversammlung

Die Versammlung der Mitglieder des Freunde Klein-Venedigs e.V. war  gut besucht und beschlussfähig. Der Vorstand wurde entlastet und neue Pläne für 2017 konnten geschmiedet werden. Um noch besser gegen die zunehmende Ausgrenzung von Menschen arbeiten zu können, hat sich der Vorstand erweitert- denn es zeigt sich, auch die Gewerbe vor Ort wären betroffen, wenn das Gebiet unter Naturschutz gestellt würde. Nach wie vor gilt daher: Der Status ‚Landschaftsschutz‘ bietet der Natur umfassenden Schutz und den Menschen Lebensraum und Platz für Erholung. Deshalb setzen wir uns auch weiterhin dafür ein.

Treffen des Vorstands

Der Vorstand hat sich am 27. September getroffen, um den Sachstand zur Situation von Tiefwerder und Klein-Venedig zu diskutieren und Themenschwerpunkte und  Aktivitäten für das kommende Jahr zu planen. Damit wir weder von Rindern noch vom Amt all zusehr an den Rand gedrängt werden. Weiter geht es dann damit auf der kommenden Mitgliederversammlung.

Das Dorf feiert 200 Jahre Tiefwerder

In alten Chroniken steht, dass der „Tiefwerder“ vor dem Stresow hinter der Heidereuterey liegt. Ein wüstes Gelände, eine Insel, umflossen vom Jürgengraben inmitten des Deltas zwischen Urspree und Urhavel. Kein Mensch interessierte sich für diese Gegend. Bis im Frühjahr 1813 die preußische Befreiungsarmee näher rückte, um die französische Besatzung aus Spandau zu vertreiben. Da mußten die Fischer vom Kiez am Burgwall ihre Hütten verlassen.  Im Jahr 1816 fingen Sie an, in Tiefwerder  zu siedeln.

Dies feierten die Dorfbewohner, viele davon direkte Nachfahren der Fischer von damals, mit einem Fest auf den Höfen der Dorfstraßenhäuser. Man flanierte von Haus zu Haus, traf Freunde und Bekannte, lernte neue Nachbarn kennen und stieß mit allen auf das unvergleichlich schöne Fleckchen in Berlin Spandau an.

Das war dem Spandauer Volksblatt eine volle Seite wert. Vielen Dank dem tollen Team, das sich alles ausgedacht und toll organisiert hat: Uwe K.; Klaus H.; Carsten B.; Heidi K.; Andie P.; HorstP.; Joachim G. und allen, die ihnen geholfen haben.

Hier geht’s zum Zeitungsartikel.

200-jahre-tiefwerder

Biologischer Pflanzenschutz im Garten – Der Workshop mit Dr. Friedrich-Karl Schembecker

Dickmaulrüssler lieben junge, saftige Wurzeln – und schon sind die Dahlien dahin. Im Workshop „Biologischer Pflanzenschutz im Garten“ erklärte Dr. Friedrich-Karl Schembecker im September was beim Pflanzenschutz wichtig ist, was man tun und aber auch, was man lassen sollte. Zum Beispiel um Bienen, Vögel, Katzen oder Hunde nicht zu gefährden. Oft reicht es schon, die Pflanzen einfach so zu behandeln, dass sie erst gar nicht anfällig werden für Pilze oder andere „Besucher“. Vorbeugen ist leichter als wir alle dachten. Es war ein toller Samstag.

Workshop biologischer Pflanzenschutz 2016

 Das GROSSE Sommerfest am 6. August

Vor 200 Jahren kamen 29 Fischerfamilien nach Tiefwerder, gründeten ihr Dorf und schufen Klein-Venedig.  Es entstand ein kleines Paradies und so ist es bis heute. Und seit 10 Jahre setzen sich die Freund Klein-Venedigs dafür ein, dass es so bleibt.

Das haben wir feste gefeiert. Von 16.00 Uhr bis mitten in die Nacht. Mit Coco Lores und ihren Liedern aus dem alten Berlin und DJ Sharron und den besten Charts rauf und wieder runter.

Einladung zum Sommerfest 2016

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Tiefwerder machte mit beim Langen Tag der Stadtnatur

Samstag und Sonntag, den 18./19. 06.2016
Der Sonnengarten (Pflohmarktgrundstück, am Ende der verlängerten Dorfstraße) wurd zum Lehrgarten. Interessantes rund um Pflanzen, Tiere, Wasser und Garten.

Samstag, 18. Juni ’16

16 Uhr, Gartenseminar: Einführung in den Naturgarten und Bau eines artgerechten Insektenhotels. Jetzt wissen wir, wie es geht.

19:45 Uhr, Vortrag: Wildbienen, Wespen und Hornissen – nützlich, schön und gefährlich? Toller Referent und jetzt wissen wir, dass Bienen nicht sterben müssen, wenn sie uns stechen.

Sonntag, 19. Juni ’16

13.00 und 15:15 Uhr, Jäger des versteckten Schatzes – Abenteuer Geocaching. Thorsten Grospietsch erklärte, wie es funktioniert.

17:15 Uhr, Vortrag: Schädliche Meisenknödel? Vögel richtig füttern. Toller Vortrag auch wenn es – wie so oft – nicht nur eine Antwort auf die Frage gibt.

Sonntag für Wasserfreunde

10 Uhr und 12:30 Uhr, Faszination Wasser –  Kanu-Schnupperpaddeln im Helios-Verein, Dorfstraße 56. Abgeordneter Daniel Buchholz nahm um 12Uhr 30 teil und war so begeistert, dass er noch eine  Runde extra drehte. Dann kam er in den Sonnengarten und ließ es sich mit Bratwurst und Kuchen schmecken.

Programm

Tiefwerder präsentierte sich beim Tag der biologischen Vielfalt

Mit dem Jäger durch die Tiefwerder Wiesen war unser Auftakt in die Saison und die 1. Aktion im Rahmen der Jubiläen 200 Jahre Tiefwerder und 10 Jahre Freunde Klein-Venedigs e.V. 

 

Wanderung Jäger.

Am Sonntag, den 05.06.2016, lauschten fast 40 Leute gebannt den komischen und  bisweilen atemberaubenden Geschichten über die Wildnis in Tiefwerder! Spannende Details zur Jagd und zum Verhalten der wilden Tierwelt zwischen Havel und Wasserwerk haben wir entdeckt.

Vielen Dank an unseren Jäger für die tolle Wanderung, die er ehrenamtlich für uns abhielt!

Die Wanderung haben wir organisiert im Rahmen des Programmes „Tag der Biologischen Vielfalt“. Damit wollen wir zeigen, dass auch in Tiefwerder Natur und Menschen in harmonischer Form zusammenleben.

Weihnachten und Neujahr

Wir hoffen, alle haben die Feierei gut überstanden und freuen uns auf die kommende Saison im Grünen.

Die Mitgliederversammlung

Die letzte Mitgliederversammlung der Freunde Klein-Venedigs e.V. fand am 09. November 2015 statt. Die Finanzen stimmen, der Vorstand wurde entlastet. Christina Winz, Beirätin für Veranstaltungen und Kultur ist aus beruflichen Gründen von ihrem Ehrenamt zurück getreten. Ihr Amt wird nun von Tanja Rosetzki ausgefüllt werdeny. Diskutiert und im Grundsatz verabschiedet wurde ein umfangreiches Programm anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Tiefwerder. Alle, die dabei mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen. E-Mail oder Anruf genügt.

Kontakt aufnehmen

Der Garten Workshop

Viel gelernt und Spaß gehabt. Am 24.10.2015 fand der 2. Workshop mit Dr. Friedrich-Karl Schembecker statt. Diesmal: der gelungene Strauchschnitt – in Theorie und Praxis.

Programm

Interessenten für den Frühjahrsworkshop melden sich am besten schon jetzt per E-Mail (unter Einladung zum Workshop), sie erhalten dann rechtzeitig eine Einladung zum nächsten Termin.

Strauch- und  Staudenschnitt in Klein-Venedig

Der Pflohmarkt

Der 2. Tiefwerder Pflohmarkt (der Pflanzentausch-Fohmarkt) war wieder ein voller Erfolg. Bei Kaffee, Kuchen, Kürbissuppe und Grill hat sich das Dorf versammelt. Pflanzen wurden getauscht, Tipps weitergegeben und natürlich wurde über die Wiesen, die Zäune gesprochen. Schön wäre es gewesen, wenn die Kinder auf der Wiese hätten spielen oder ihre Drachen steigen lassen können. So, wie es knapp 200 Jahre lang war. Deshalb werden wir uns weiterhin für mehr Freiraum für die Menschen in Tiefwerder einsetzen.

Sie möchten darüber informiert werden, wann der nächste  Pflohmarkt stattfindet? Schreiben Sie uns unverbindlich unter  Termin Pflohmarkt.

Am 4. Oktober ist Pflohmarkt

Das große traditionelle Sommerfest

Das Sommerfest in Tiefwerder ist seit jeher Tradition. Die Tiefwerder Dorfbevölkerung, die Freunde Klein-Venedigs und viele Freundinnen und Freunde feiern es jedes Jahr. Vom Nachmittag bis spät in die Nacht.

Sie möchten darüber informiert werden, wann das nächste  Sommerfest stattfindet? Schreiben Sie uns unverbindlich unter Einladung zum Sommerfest.

Der Garten Workshop

Alles neu macht der Mai. Mit dem Workshop Obstbaumschnitt starteten die Freunde Klein-Venedigs in die Saison. Geerntet wurde dann rechtzeitig zum Pflohmarkt im Oktober.

Danke Justitia

Seit vielen Jahren versucht das Bezirksamt Spandau Laubenpieper aus Tiefwerder zu vertreiben. Mit Drohungen und Klagen.

Damit verstößt das Amt gegen geltendes Recht.

Jedes mal wird spätestens in der 2. Instanz, vor dem Kammergericht, festgestellt, dass die Klagen des Amtes nicht haltbar sind. Auch 2015, in diesem Sommer, war das wieder der Fall.

Systematisch hat das Bezirksamt Spandau Laubenpieper – Parzellenmieter – von ihren Grundstücken vertrieben.

Zwei hatten den Mut und die Nerven, sich gegen die Willkür von oben zu wehren. In den Jahren seit 1995 wurde ihnen insgesamt etwa acht Mal gekündigt mit wechselnden teils absurden Kündigungsgründen.

So sollten die Inselbewohner ihr Grundstück aufgeben, mit der Begründung, von der Feuerwehr und Rettungswagen nicht mehr erreichbar zu sein.

Mit Urteil vom 18.6.2015 hat das Kammergericht zuletzt die Klage des Bezirksamtes auf Räumung der Insel abgewiesen. Andere Gründe lauteten u.a. ein Laubenpieper wäre zu selten vor Ort oder auch  „Öffentliches Interesse“

Mittlerweile hat das Kammergericht bereits zum 4.Mal (6.11.1995, 25.2.2009 und 16.7.2009) entschieden, dass die Kündigungen der 2 verbliebenen Mieter unwirksam und rechtswidrig waren. Die Behörde konnte kein öffentliches Interesse für diese Grundstücke belegen.

In der 1. Instanz beim Landgericht hatte das Bezirksamt obsiegt. Die Mieter zogen in die nächste Instanz. Da die Behörde ahnte, dass sie – wie immer – beim Kammergericht verlieren würde, hat sie aus dem vorläufig vollstreckbaren Urteil die Zwangsvollstreckung betrieben, um durch Abriss der Laube vollendete Tatsachen zu schaffen. Das Kammergericht hat auf Antrag die Einstellung der Zwangsvollstreckung verfügt, um die Mieter vor unwiederbringlichen Nachteilen gegen das Bezirksamt zu schützen.

Der hinterhältige Vollstreckungsversuch blieb also glücklicherweise erfolglos, sodass das Bezirksamt weiterhin 2 Mieter auf landeseigenen Flächen hat. Am 09.09.2015 erklärt die Behörde öffentlich, ihr Renaturierungsprogramm erfolgreich abgeschlossen zu haben. Es ging also, auch mit den Mietern.

Gleichwohl schreibt das Spandauer Volksblatt am 29.9.2015: Die vorletzte Parzelle sei geräumt. Diese Meldung ist falsch.

Das Bezirksamt hatte vor einigen Monaten die Nachricht der bevorstehenden Räumung und ihren vermeintlichen Sieg im Internet verbreitet, jedoch nicht revidiert und kein Wort zu dem tatsächlichen Ausgang des Verfahrens verloren.
Ein Eingeständnis seiner Niederlage vor dem höchsten Berliner Zivilgericht verschweigt die Behörde. Eine Entschuldigung des Bezirksamtes für das ihren vielen Mietern zugefügte Leid wäre ein Eingeständnis für behördliches Fehlverhalten. Das ist in dieser Politik nicht vorgesehen. Und wahrscheinlich gibt es auch kein Formular dafür.

Systematisch hat das Bezirksamt Spandau Laubenpieper – Parzellenmieter – von ihren Grundstücken vertrieben.

Zwei hatten den Mut und die Nerven, sich gegen die Willkür von oben zu wehren. In den Jahren seit 1995 wurde ihnen insgesamt etwa acht Mal gekündigt mit wechselnden teils absurden Kündigungsgründen.

So sollten die Inselbewohner ihr Grundstück aufgeben, mit der Begründung, von der Feuerwehr und Rettungswagen nicht mehr erreichbar zu sein.

Mit Urteil vom 18.6.2015 hat das Kammergericht zuletzt die Klage des Bezirksamtes auf Räumung der Insel abgewiesen. Andere Gründe lauteten u.a. ein Laubenpieper wäre zu selten vor Ort oder auch  „Öffentliches Interesse“

Mittlerweile hat das Kammergericht bereits zum 4.Mal (6.11.1995, 25.2.2009 und 16.7.2009) entschieden, dass die Kündigungen der 2 verbliebenen Mieter unwirksam und rechtswidrig waren. Die Behörde konnte kein öffentliches Interesse für diese Grundstücke belegen.

In der 1. Instanz beim Landgericht hatte das Bezirksamt obsiegt. Die Mieter zogen in die nächste Instanz. Da die Behörde ahnte, dass sie – wie immer – beim Kammergericht verlieren würde, hat sie aus dem vorläufig vollstreckbaren Urteil die Zwangsvollstreckung betrieben, um durch Abriss der Laube vollendete Tatsachen zu schaffen. Das Kammergericht hat auf Antrag die Einstellung der Zwangsvollstreckung verfügt, um die Mieter vor unwiederbringlichen Nachteilen gegen das Bezirksamt zu schützen.

Der hinterhältige Vollstreckungsversuch blieb also glücklicherweise erfolglos, sodass das Bezirksamt weiterhin 2 Mieter auf landeseigenen Flächen hat. Am 09.09.2015 erklärt die Behörde öffentlich, ihr Renaturierungsprogramm erfolgreich abgeschlossen zu haben. Es ging also, auch mit den Mietern.

Gleichwohl schreibt das Spandauer Volksblatt am 29.9.2015: Die vorletzte Parzelle sei geräumt. Diese Meldung ist falsch.

Das Bezirksamt hatte vor einigen Monaten die Nachricht der bevorstehenden Räumung und ihren vermeintlichen Sieg im Internet verbreitet, jedoch nicht revidiert und kein Wort zu dem tatsächlichen Ausgang des Verfahrens verloren.
Ein Eingeständnis seiner Niederlage vor dem höchsten Berliner Zivilgericht verschweigt die Behörde. Eine Entschuldigung des Bezirksamtes für das ihren vielen Mietern zugefügte Leid wäre ein Eingeständnis für behördliches Fehlverhalten. Das ist in dieser Politik nicht vorgesehen. Und wahrscheinlich gibt es auch kein Formular dafür.

Was die Zeitungen melden

Falschmeldung der Presse. Tatsächlich hat das Landgericht den Pächtern Recht geben, sie sind beide noch da.

Spandauer Volksblatt – September 2015

Ansehen

Die Wasserbüffel
sind nur ein weiterer Aspekt im
Kampf um öffentliches Gelände, sagt
Henning Molz.

Berliner Abendblatt – April 2014

Ansehen

SPD und GAL gegen Einbindung der Bevölkerung von Tiefwerder

Spandauer Volksblatt – 24.06.2009

Ansehen

Mit Laternen und Fackeln gegen den Havelausbau

Berliner Zeitung – 23.05.2008

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Mit Fackeln gegen den Havelausbau

Berliner Woche – 28.05.2008

Ansehen

Amtswillkür - Kammergericht verbietet Räumung von Gärten

Berliner Morgenpost – 25.05.2008

Ansehen

Programm

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